Am Weihnachtstag 3000 Jahre Kultur auf dem Fahrrad erleben – wo könntest Du das besser als auf Zypern! Deshalb ware wir gestern als eine kleine Gruppe von Freunden in der Region Famagusta unterwegs. Besonders gut geeignet ist die das weitläufige Gelände der Ausgrabungen von Salamis die zu Fuß kaum ganz zu erfassen sind. Von Salamis sind wir dann zum Barnabas-Kloster weitergefahren, die Altstadt von Famagusta als letzte Station haben wir aus Zeitgründen auf das nächste Mal Verschoben.

Die Ausgrabungen von Salamis

Die antike Stadt Salamis, gegründet nach dem Trojanischen Krieg etwa im 11. Jahrhundert vor Christus erstreckte sich über mehr als 8 Quadratkilometer und hatte mehr als 100.000 Einwohner. Die heutige Ausgrabungsstätte ist daher sehr weitläufig und bietet sich daher an, mit dem Fahrrad erschlossen zu werden. Die meisten Besucher, die die Stätte mit dem Bus oder dem Auto besuchen sehen „nur“ das Theater und das Gymnasium der Stadt. Mit dem Fahrrad erschließen sich auch die etwas abgelegeneren Stätten wie die Reste der Basilika von Kampanopetra und des Zeus-Tempels. Von hier aus sind es auf dem Rad etwa 15 Minuten bis zum Kloster St. Barnabas.

Das Kloster und Ikonen-Museum St. Barnabas

St. Barnabas liegt im ehemaligen Gräberfeld der antiken Metropole. Aus diesem Grund wurde hier auch ein kleines Archäologisches Museum eingerichtet, in dem Funde aus der näheren Umgebung zu sehen sind. Dazu gehören eindrucksvolle, bis zu 5000 Jahre alte Keramiken, römisches Glas und sogar Öllampen mit römischer Pornographie!

Zudem ist diese Region zwischen Salamis und Famagusta im Winter noch ein wichtiger Platz zum Vogelbeobachten.

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